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Aktuelles

Siegel

30.11.2020

Jahresendspurt: Was ändert sich 2021 für potentielle ImmobilienkäuferInnen?

Sanduhr

Maklerkosten werden künftig geteilt

Die Verteilung der Maklerprovision beim Kauf von Wohnimmobilien wird neu geregelt: Schon ab dem 23. Dezember 2020 teilen sich künftig bundesweit KäuferInnen und VerkäuferInnen die Maklergebühren. Maximal 50 Prozent der Maklerprovision dürfen auf den Käufer entfallen. Zudem muss ein Maklervertrag künftig schriftlich festgehalten werden. Das so genannte „Bestellerprinzip“, welches besagt, dass derjenige, der den Makler beauftragt, ihn auch vollständig zahlt, gilt nur noch für Mietwohnungen und -häuser.

Erhöhung von Einkommensgrenze und Wohnungsbauprämie

Bereits Ende 2019 hatte die Bundesregierung die Erhöhung der Wohnungsbauprämie für Bausparverträge beschlossen. Mit Beginn des neuen Jahres tritt diese nun in Kraft. Die Wohnungsbauprämie steigt von 8,8 auf 10 Prozent. Die Höhe der zu bezuschussenden Einzahlungen in den Bausparvertrag steigt von 512 oder 1.024 Euro auf 700 beziehungsweise 1.400 Euro für Paare. Die Einkommensgrenze wird von 25.600 oder 51.200 Euro auf 35.000 und 70.000 Euro bei Paaren erhöht. Das zu versteuernde Einkommen setzt sich aus dem Bruttoeinkommen abzüglich Kinderfreibeträge, Werbungskosten, Sonderausgaben und Vorsorgeaufwendungen zusammen.

Verlängerung des Baukindergeldes

Die Antragsfrist für das beliebte und lukrative Baukindergeld sollte ursprünglich am 31. Dezember 2020 auslaufen. Das zuständige Bundesinnenministerium hatte die Frist Ende September verlängert: Stichtag ist nun der 31. März 2021. Kunden, die auf ihre Baugenehmigung oder den Kaufvertrag warten, haben also drei Monate mehr Zeit, um sich den Zuschuss zu sichern. Der letztmögliche Stichtag für die Antragstellung ist dabei allerdings nach wie vor der 31. Dezember 2023. Es lohnt sich definitiv, den geplanten Bau oder Kauf fristgerecht unter Dach und Fach zu bringen, denn der Staat zahlt unter bestimmten Bedingungen und Voraussetzungen pro Kind zehn Jahre lang 1.200 € – insgesamt also 12.000 €, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

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23.11.2020

CORONA PUSHT DIE SPECKGÜRTELMÄRKTE.

Panorama Stadt

Jürgen Michael Schick vom IVD spricht im Interview mit der Zeitung DIE WELT vom 18.11. über die Immobilienvermittlung in Corona-Zeiten und begrüßt das neue Gesetz zur Teilung der Maklerprovision. Zu erwarten sei, dass Verkäufer voraussichtlich noch stärker als bislang auf eine möglichst professionelle Vermittlung achteten, und die Vermittler darauf mit auf noch besserer Qualität der Leistungen reagierten. Auf die Frage, ob Corona die Nachfrage verändert habe, sage Schick, dass in den Speckgürteln ein sehr dynamisches Marktgeschehen zu beobachten sei. Hier und sogar in entfernteren Umlandgemeinden bemerkten Immobilienvermittler eine deutlich gestiegene Nachfrage, wie eine jüngst durchgeführte Umfrage des IVD zeige. Einen Anstieg bei der Nachfrage nach Wohnobjekten, die sich zur Einrichtung eines Homeoffice eigneten, sehe Schick nicht: „Das Bedürfnis nach einem Zimmer fürs Homeoffice sehe ich in erster Linie in Medienberichten, weniger in der echten Nachfrage von den Kunden vor Ort.“

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20.11.2020

Für Heiz- und Kochöfen ist selbst zu sorgen.

Drehknopf Heizung

Vermieter aufgepasst: Oft werden wir von Eigentümern gefragt, ob vom Mieter die Kosten für die Überprüfung der Abgaswege und Raumheizer im Wohnzimmer verlangt werden können, wenn im Mietvertrag steht: „für Heiz- und Kochöfen muss der Mieter selbst sorgen“.

Unsere Antwort: Nach § 536 BGB ist der Vermieter für die Beseitigung von Wasserablagerungen (Entkalkung) und Verbrennungsrückständen, für die Durchführung einer regelmäßigen Prüfung der Betriebsbereitschaft und Betriebssicherheit und der damit zusammenhängenden Einstellung durch eine Fachkraft sowie für die Kosten der Messungen nach dem Bundesimmisionsschutzgesetz zuständig. Die insoweit entstehenden Kosten sind umlagefähig. Außerdem können die Kosten der Abgaswegeuntersuchung nach der Kehr- und Überprüfungsordnung der jeweiligen Länder auf den Mieter umgelegt werden. Allerdings setzt die Umlage dieser Kosten eine hinreichend klare Vereinbarung im Mietvertrag voraus. Aufgrund der Vereinbarung, dass der Mieter „für Heiz- und Kochöfen selbst zu sorgen“ habe, hat der Mieter somit zwar den Brennstoff zu beschaffen und die Anlage auf eigene Kosten zu betreiben, weswegen die Bezahlung der Stromkosten, die Pflege, die Bedienung und die Reinigung der Anlage Sache des Mieters ist. Da jedoch eine hinreichend klare Vereinbarung in Bezug auf die Kostentragung für die regelmäßige Überprüfung der Abgaswege und Raumheizer nicht getroffen wurde, können die hierfür entstandenen Kosten nicht vom Mieter verlangt werden.

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17.11.2020

Bei Ihnen steht der zweite Mieterwechsel innerhalb eines Abrechnungszeitraums an?

Heizung

Oft werden wir von Vermietern gefragt, ob die Kosten für die Zwischenablesung eingespart werden und Heiz-und Warmwasserkosten auch ohne Verbrauchserfassung nur zeitanteilig abgerechnet werden können.

Unsere Antwort: Die Bestimmungen der Heizkostenverordnung sehen zwingend vor, dass die Kosten für Warmwasser und Heizung verbrauchsabhängig abzurechnen sind. Also haben bei einem Mieterwechsel der Vor- und Nachmieter Anspruch auf eine verbrauchsabhängige Abrechnung. Das führt dazu, dass die für die betroffene Wohnung ermittelten Verbrauchs- und Grundkosten auch entsprechend auf die Mieter aufzuteilen sind. Für die Aufteilung ist daher eine Zwischenablesung, und zwar bei jedem Nutzerwechsel, erforderlich, § 9b Abs.1 HeizKV. Die Zwischenablesung muss aber nicht durch ein Fachunternehmen erfolgen, es ist ausreichend, wenn die Vertragspartner die Ablesung selbst vornehmen und die Werte dokumentieren. Bei Selbstablesung sollte jedoch nicht vergessen werden, die Ergebnisse dem Abrechnungsunternehmen oder der Hausverwaltung mitzuteilen.

Wir raten Eigentümern, die Ablesung zusammen mit dem Mieter durchzuführen, dadurch werden Kosten gespart und gleichzeitig eine gesetzeskonforme Abrechnung gewährleistet.

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13.11.2020

Kann der Vermieter dem Mieter fristlos Kündigen oder Eigenbedarf anmelden?

Wohnzimmer Tisch

Die Kündigungsbeschränkung, die am 16. März 2020 auferlegt worden ist, erfasst nur Kündigungen wegen Zahlungsrückständen aus den Monaten April bis Juni 2020 und ist noch immer gültig. Mieter müssen die Rückstände bis spätestens Ende Juni 2022 zurückbezahlen. Bis dahin kann der Vermieter sie nicht deswegen kündigen.

Anders ist es, wenn Zahlungsrückstande aus den Monaten vor April 2020 oder nach Juni 2020 bestehen. Dann sind fristlose Kündigungen und Räumungsklagen möglich. Das gilt insbesondere auch für weitere Kündigungsgründe des Vermieters, wenn beispielsweise Eigenbedarf angemeldet wird. Auch das Ignorieren der Hausordnung ist ein gültiger Kündigungsgrund.

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12.11.2020

Mietmängel: Mietminderung, wenn kein Handwerker kommt?

werkzeug

Nach Paragraf 536 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) steht dem Mieter das Recht auf Mietminderung zu, wenn ein Mangel an der Mietsache – Haus oder Wohnung – deren „vertragsgemäßen Gebrauch“ erheblich einschränkt, und zwar solange wie diese Einschränkung besteht.

Es spielt dabei grundsätzlich keine Rolle, ob der Vermieter für den Mangel verantwortlich ist oder nicht. Da aber kein generelles Berufsverbot für Handwerker während der Pandemie gilt, dürfte es keinen gesonderten Fall geben.

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10.11.2020

Darf ein Mieter eine Kündigung zurücknehmen?

Vogelhaus

Nein. Ist die Wohnung gekündigt, gibt es kein Recht darauf, die Kündigung zu widerrufen. Die Entscheidung ist endgültig. Einzige Ausnahme: Der Vermieter akzeptiert die Rücknahme. Das kann in der Coronakrise unter Umständen so sein, weil der Vermieter Sorgen haben kann, dass er das Objekt nicht rechtzeitig nachvermieten kann.

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06.11.2020

Mietminderung bei Covid-19-Erkrankung des Nachbarn möglich?

Tasse Brille

Nein! Die Erkrankung eines Mitbewohners oder Nachbarn stellt keinen Mangel der Mietsache und damit keinen Grund zur Mietminderung dar.

Wird die Nutzung der Mietsache durch Engpässe bei der Versorgung mit Energie oder Wasser beeinträchtigt, muss der Mieter aber nur eine entsprechend geminderte Miete zahlen. Darauf, ob der Vermieter den Versorgungsengpass vertreten muss, kommt es bei der Minderung nicht an.

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03.11.2020

Ausziehen trotz Covid-19-Erkrankung oder Quarantäne?

Umzug Karton

Vermieter aufgepasst: Ihr Mieter muss den Auszugstermin nach einer Kündigung nicht einhalten, wenn er an Covid-19 erkrankt ist oder unter Quarantäne steht. Das Recht des Mieters auf körperliche Unversehrtheit hat nämlich Vorrang vor dem Räumungsinteresse des Eigentümers. Da alle Menschen aufgerufen sind, sich solidarisch zu verhalten und Kontakte drastisch zu reduzieren, kann der Mieter – auch zum Schutz anderer – nicht zum Auszug verpflichtet werden.

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02.11.2020

Steigende Coronazahlen: Darauf müssen Vermieter achten. Was, wenn Ihr Mieter die Miete nicht zahlen kann?

Schlüßel

Steigende Coronazahlen: Darauf müssen Vermieter achten.

Was, wenn Ihr Mieter die Miete nicht zahlen kann?

Deutschland befindet sich mitten in der zweiten Welle der Coronapandemie. Die Bundesregierung hatte einen Schutz von Mietern beschlossen - der jedoch zum 30. Juni 2020 auslief. Alle Zahlungsrückstände, die seitdem zustande kommen, ermöglichen dem Vermieter die Kündigung des Mieters. Eine Verlängerung der Schutzmaßnahme sieht der Gesetzgeber bisher als nicht notwendig an, da sich gezeigt hätte, dass Mieter und Vermieter sich meist privat auf eine Regelung einigen konnten. Wer in Zahlungsschwierigkeiten kommt, der sollte weiterhin früh genug seinen Vermieter informieren. Damit er glaubhaft machen kann, kein Einkommen zu haben, sollten Arbeitgeber eine entsprechende Bescheinigung ausstellen. Doch auch Vermieter werden geschützt. Es werden Stundungsregelungen für Darlehensverträge von Immobilieneigentümern eingeführt, die selbst keine Einnahmen haben aufgrund säumiger Mieter.

Erfahren in den nächsten Tagen hier mehr zu diesem Thema und besuchen Sie uns auch auf:

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