Wärmepumpengipfel beschließt Eckpunktepapier

Glaskugel in der Natur

In Berlin haben sich Vertreter von Unternehmen, Verbänden und Politik zum zweiten Wärmepumpengipfel getroffen. Im Kern ging es wie schon beim ersten Gipfel vor rund einem halben Jahr um die Frage, wie der Hochlauf der Wärmepumpentechnologie in Deutschland organisiert werden kann. Ziel von Bundesregierung und Branche ist es, ab dem Jahr 2024 jährlich 500.000 Wärmepumpen zu installieren. Ein ambitioniertes Ziel, und vieles muss hierfür verbessert und beschleunigt werden. Daher wurde ein Eckpunktepapier mit allen Akteuren verabschiedet. Im Fokus stehen drei Themen: Produktionsentwicklung, Fachkräfte und Wohnungswirtschaft.

Laut Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck ist der Ausbau von Produktionskapazitäten in Deutschland und Europa notwendig. Die Sicherung von Lieferketten hat dabei immense Bedeutung. Daher muss man die europäische Zulieferindustrie stärken, um Komponenten wie Verdichter, Halbleiter und Chips sowie Steuerungs- und Regelungstechnik lokal zu beziehen. Parallel muss die Produktentwicklung im Verbund mit Forschungseinrichtungen weiter vorangetrieben werden.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Bundesregierung anlässlich des 2. Wärmepumpengipfels auf, den massenhaften Einbau von Wärmepumpen in Deutschland sicherzustellen. Denn trotz Energie- und Klimakrise bleibt die Gasheizung Verkaufsschlager in deutschen Haushalten und auch die Ölheizung erlebt dieser Tage eine unerwartete Renaissance. Dies ist nach Ansicht der DUH auf Versäumnisse in der Gebäudepolitik zurückzuführen. Eine Kehrtwende möchte die Bundesregierung nun mit der geplanten Verabschiedung des 65-Prozent-Kriteriums für Erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung erreichen. Demnach darf ab 2024 ein Heizungswechsel nicht mehr rein fossil erfolgen.

Weiterhin fehlt derzeit noch ein Gesetzesentwurf für die Umsetzung des 65-Prozent-Kriteriums. Ein erster Entwurf aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz wird für die kommenden Wochen erwartet.

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