Deutsche sparen weniger und Zinsen ziehen an

Sparen

Anfang Juni hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zum Eindämmen der Inflation entschieden, den Leitzins im Juli um 25 Basispunkte anzuheben. Obwohl die erwartete Erhöhung zu einem Wettbewerb für das beste Zinsangebot von Banken sorgte, konnte sie nicht die erhoffte Entspannung schaffen. Im Gegenteil, die Inflation steigt weiter und erreichte im Juni laut Eurostat mit 8,6 Prozent einen neuen Rekord. Im internationalen Vergleich verliert der Euro zudem massiv an Wert, sodass die EZB weiterhin unter enormem Druck steht, in der nächsten Sitzung am 21. Juli weitere Entscheidungen zu treffen.

Wie sich ihre bisherigen Entscheidungen auf Zinsen und Sparverhalten ausgewirkt haben, zeigt die Plattform für Geldanlage WeltSparen im neuen Spar- und Zinsradar.

Top-Zinsen in Deutschland heben ab: Seit Juni Zuwachs um 0,4 Prozentpunkte

Die Entwicklung der Top-Zinsen zeigt, dass deutsche Sparer und Sparerinnen bereits jetzt von der angekündigten Zinswende profitieren. Nachdem sich bereits ab Anfang März eine leichte Erholung abzeichnete, stiegen die Top-Zinsen für Festgelder seit Juni stark an. Tagesgelder verzeichnen einen leichten Zinssprung auf durchschnittlich 0,29 Prozent. Wesentlich besser sieht es bei längerfristigen Sparprodukten aus: Einjährige, zweijährige und fünfjährige Festgelder verzeichneten in den letzten fünf Wochen alle einen Anstieg um mehr als 0,4 Prozentpunkte. Festgelder mit einer Laufzeit von fünf Jahren übersteigen erstmals seit Langem wieder die Zwei-Prozent-Marke.

Kontoguthaben der Deutschen stagnieren – Fast 70 Prozent in Sichteinlagen

Ein Blick auf die Guthaben auf Giro-, Spar-, Festgeld- und Tagesgeldkonten in Deutschland lässt nach einem bescheidenen 2021 nur wenig Hoffnung auf ein besseres 2022. So zogen die Deutschen im ersten Quartal 2022 insgesamt rund 2,8 Milliarden Euro von ihren Konten ab. Auch wenn der Anteil gemessen am gesamten Kontoguthaben gering ist – es ist ein Rückgang.

Bei den bestehenden Kontoguthaben sind die Deutschen weiter vorne dabei. 31.705 Euro parkt jede Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger im Schnitt auf Konten. Das ist der höchste Wert unter den großen Volkswirtschaften der EU. Auf Rang zwei folgen die Niederlande mit einem Pro-Kopf-Guthaben von 31.313 Euro. Dahinter landet Frankreich mit durchschnittlich 26.771 Euro. Der Eurozonen-Durchschnitt liegt bei 25.764 Euro Kontoguthaben pro Person. Deutlich unter diesem Wert liegen Italien und Spanien mit durchschnittlichen Kontoständen von jeweils unter 22.000 Euro pro Kopf.

Immer bestens informiert mit #MahisMüllerImmobilien – rheinländische Leidenschaft für Immobilien!


Vorheriger Artikel:

Besuchen Sie uns für Aktuelles auch auf unseren Social Media-Kanälen.

Mahis & Müller Immobilien GmbH
Augustinerweg 11
52076 Aachen

Tel.: 0241 – 475 854 65

Kontaktformular

Anrede*
Vorname*
Nachname*
Telefon*
E-Mail*
Nachricht
Einverständnis*
Datenschutz*
  • Ihre Daten werden verschlüsselt übertragen, vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
* Pflichtfelder