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Aktuelles

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10.05.2022

BAUGENEHMIGUNGEN 2021: DOPPELHÄUSER IM TREND.

Reihenhäuser vor blauem Himmel

Laut Statistischem Bundesamt wurde 2021 der Bau von 328.636 Wohnungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden genehmigt. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders im Trend: Doppelhäuser und Einliegerwohnungen.

Der deutsche Wohnungs- und Hausbau boomt. Das Statistische Bundesamt vermeldet, dass im vergangenen Jahr mehr Wohnungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden genehmigt wurden. Grund dafür sei vor allem die Entwicklung bei den Zweifamilienhäusern, häufig Doppelhäuser oder Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung. Sie nahmen um gut ein Viertel (25,1 %) zu. Der starke Anstieg dürfte zum Teil auf das Auslaufen des Baukindergeldes im 1. Quartal 2021 und auf das Ende der Förderung von Häusern der Energieeffizienz-Stufe 55 zurückzuführen sein. Zum Vergleich: Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stieg im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 0,9 %, die Zahl der neu genehmigten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 2,2 %.

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05.05.2022

STARKE NACHFRAGE NACH BAUFINANZIERUNGEN MIT LÄNGERER ZINSBINDUNG.

Grafik einer Kursschwankung auf Laptop-Bildschirm.

Wie die BÖRSEN-ZEITUNG am 28.4. und das HANDELSBLATT am 26.4. berichten, ist die Nachfrage nach Baukrediten mit längeren Zinsbindungen und Forward-Darlehen deutlich gestiegen. Bei der Interhyp sei die Dauer der durchschnittlichen Zinsbindung bei Baukrediten von 13,3 Jahren im vergangenen Jahr auf 14 Jahre seit Anfang Januar 2022 gestiegen. Auf der Kreditvermittlungsplattform Europace habe sich der Anteil der Immobilien-Kredite mit einer Zinsbindung von mehr als 15 Jahren von 20 % im Q4 2021 auf 24 % im Q1 2022 erhöht. Hintergrund dieser Entwicklung sei der unerwartet starke Anstieg der Bauzinsen in jüngster Zeit, angesichts dessen Immobilienkäufer versuchten, zu erwartende noch höhere Zinsen zu vermeiden. Trotz der deutlich gestiegenen Finanzierungskosten sei die Nachfrage nach Immobilien unverändert hoch, was dem IVD zufolge zeige, dass „höhere Bauzinsen von bis zu 3 % nicht disruptiv“ seien. Einer Umfrage des HANDELSBLATTs unter acht Kreditinstituten zufolge blickten diese optimistisch in die Zukunft und rechneten für 2022 mit einer auch weiterhin hohen Nachfrage nach Baufinanzierungen.

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02.05.2022

STEIGENDE BAUKOSTEN UND DIE FOLGEN FÜR DIE IMMOBILIENBRANCHE.

sich im Bau befindendes Gebäude vor blauem Himmel

Über die möglichen Folgen der immer weiter steigenden Preise für Baumaterial für die Bau- und die Immobilienbranche schreiben das HANDELSBLATT am 26.4. und die IMMOBILIEN ZEITUNG am 29.4. Zwar werde in Deutschland derzeit viel gebaut, doch fürchteten Branchenvertreter, dass sich dies ändern könnte. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie befürchte, dass die Konjunktur in der Bauwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen werden könne, da in einer unlängst vom Verband durchgeführten Umfrage neun von zehn befragten Unternehmen über Preissteigerungen geklagt hätten. Das habe auch jetzt schon Auswirkungen auf die Immobilienbranche, sage Jens Rautenberg von Conversio: „Viele Bauträger drücken jetzt erst mal die Stopptaste und stellen den geplanten Verkauf von neuen Projekten zurück.“ Er rechne damit, dass die Fertigstellungszahlen entsprechend stark zurückgehen würden. „Wir wollen als Branche bezahlbaren Wohnraum schaffen, aber bei den steigenden Baupreisen sind uns die Hände gebunden“, bedauere Florian Lanz von Laborgh Investment. Die Projektentwickler bitte man, zu überprüfen, ob sich die bereits geplanten Projekte noch realisieren ließen. Lanz sehe die Bundesregierung in der Pflicht, mit staatlichen Programmen die Baukostensteigerungen abzufedern, denn andernfalls werde sich die Wohnungsnot weiter verschärfen. Oliver Fuchs von HB Reavis Germany sei dennoch zuversichtlich und rate Projektentwicklern, sich von kurzfristigen Preisschwankungen und der derzeitigen Ungewissheit nicht verunsichern zu lassen: „Denn die gestiegenen Kosten werden langfristig zu einem höheren Wert der Objekte führen – sofern das Konzept stimmt.“ Dass diese Meinung auch andere Branchenteilnehmer der Immobilienwirtschaft teilen, zeige eine Umfrage der Berlin Hyp, der zufolge die zu erwartenden Auswirkungen auf den deutschen Immobilienmarkt als eher gering einzuschätzen seien. Nur etwa ein Drittel der befragten Unternehmen rechne mit Verzögerungen oder Stillstand bei Bauprojekten, selbst wenn Russland die Gaslieferungen infolge des Ukraine-Krieges einstellen sollte.

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29.04.2022

WIEDERAUFNAHME DER NEUBAUFÖRDERUNG DROHT ZU VERPUFFEN.

helles, modernes Wohnhaus. Ansicht der Terrasse

Laut Mitteilung des Bundeswirtschafts- und Klimaministers, Robert Habeck, können ab dem 20. April Anträge auf KfW-40 Neubauförderung gestellt werden. Der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) begrüßt die Wiederaufnahme des Förderprogramms, kritisiert aber das geringe Fördervolumen von 1 Mrd. Euro. BSB-Geschäftsführer Florian Becker in einem ersten Statement:

„Selbstnutzende Bauherren, die auf die Wiederaufnahme der KfW-Neubauförderung gehofft haben, müssen sich nun beeilen. Denn das geringe Fördervolumen wird in kurzer Zeit ausgeschöpft sein. Insgesamt stellen die jetzt freigegebenen Mittel zu verringerten Fördersätzen nicht die erhoffte finanzielle Entlastung für Verbraucher:innen dar, die es angesichts explodierender Baukosten und steigender Anforderungen an die Energieeffizienz gebraucht hätte. Leider ist auf Sicht auch nicht mit einer besseren Förderung des energieeffizienten Neubaus zu rechnen.“

Becker weiter: „Bei den im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellten Entlastungsmaßnahmen, wie die Reform der Grunderwerbsteuer, ist bisher keine Bewegung zu erkennen. So gerät das formulierte Ziel der Bundesregierung, Familien mit mittleren Einkommen weiterhin den Wunsch vom Eigenheim zu ermöglichen und ihre finanzielle Absicherung zu stärken, ins Wanken. Bauherren und Wohneigentümer müssen in die Lage versetzt werden, dass sie sich ihren Beitrag zum Klimaschutz und den wohnpolitischen Zielen der Bundesregierung auch leisten können. Dafür benötigen sie schnellstens Klarheit über die zukünftige Förderlandschaft, spürbare finanzielle Unterstützung und langfristige Planungssicherheit. Anders kann das angeschlagene Vertrauen bei Bauherren und Eigenheimbesitzer:innen nicht zurückgewonnen werden“

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26.04.2022

MEHR ALS JEDER ZWEITE MÖCHTE KLIMA- UND UMWELTFREUNDLICH WOHNEN. KENNEN SIE KLIMACLEVER BAUEN?

Wiese mit Morgentau im Sonnenaufgang

Die Energiekosten steigen: 78 Prozent der Deutschen sehen sich stark oder sogar sehr stark davon betroffen. Der Aspekt des klima- und umweltfreundlichen Wohnens gewinnt daher beim Immobilienerwerb an Bedeutung: Für mehr als jeden Zweiten ist dies ein entscheidendes Kriterium bei der Immobilienauswahl. Eine Finanzierung entsprechender baulicher Maßnahmen käme für die Mehrheit allerdings nur mithilfe staatlicher Förderung in Frage. Zu diesen Ergebnissen kommt eine bundesweite, repräsentative Umfrage im Auftrag von Engel & Völkers Finance, einem unabhängigen Vermittler von Immobilienfinanzierungen.

Klimafreundliches Wohnen im Fokus von Immobilienkäufern

Die signifikant gestiegenen Energiepreise beschäftigten jüngst die Politik: So beschloss die Bundesregierung ein Energiegeld und weitere Maßnahmen, um die finanzielle Belastung für die Bevölkerung abzumildern. Laut Umfrage von Engel & Völkers Finance leiden insbesondere Mehrfamilienhaushalte mit Kindern sehr stark an den steigenden Kosten für Strom und Wärme.

So geben 57 Prozent der Befragten an, dass es ihnen beim Immobilienkauf sehr wichtig oder gar das entscheidende Kriterium sei, klima- und umweltfreundlich zu wohnen. In Mehrpersonenhaushalten mit Kindern ist dieser Aspekt sogar knapp zwei Dritteln äußerst wichtig, bei Einpersonenhaushalten nur knapp jedem Zweiten. Auch nach Bundesländern gibt es Unterschiede: So verzeichnen Hamburg (67 Prozent), Schleswig-Holstein und Thüringen (jeweils 64 Prozent) sowie Berlin (60 Prozent) ein überdurchschnittliches Interesse an klima- und umweltfreundlichem Wohnen. Schlusslichter sind das Saarland (45 Prozent*), Sachsen-Anhalt (48 Prozent) und Sachsen (49 Prozent).

Solarenergie wichtigste Maßnahme für klimaneutrales Wohnen

Mit Blick auf die möglichen baulichen Maßnahmen für klimaneutrales Wohnen steht die Nutzung von Solarenergie weit oben in der Gunst der Immobilienerwerber: Für 53 Prozent der Befragten wäre eine Photovoltaikanlage ein sehr wichtiger Aspekt, wenn sie sich für eine Immobilie entscheiden müssten. Die Verwendung von umweltfreundlichen Baumaterialien wie Holz spielt für 43 Prozent der Umfrageteilnehmer eine Rolle. Einen Fernwärmeanschluss oder ein eigenes Blockheizkraftwerk finden 37 Prozent wichtig. Jeder Dritte legt großen Wert auf ein sogenanntes Smart Home zur Steuerung von Heizung, Licht und Elektrogeräten, um möglichst klimaneutral zu wohnen. Auch eine Ladestation für E-Autos (Wallbox) ist bei knapp jedem Dritten ein entscheidender Aspekt. Männer sind hier deutlich affiner als Frauen: Jeweils 39 Prozent von ihnen geben an, dass ihnen ein Smart Home oder eine Wallbox sehr wichtig sei im Hinblick auf eine größtmögliche Klimaneutralität.

Klimaclever Bauen

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Ihr Thomas Müller

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22.04.2022

URBANES BAUEN MIT HOLZ WIRD IMMER POPULÄRER.

Hintergrund mit hellem Eichenholzparkett

Natürlich, nachwachsend, ressourcenschonend: Bauen mit Holz boomt. Auf freien Flächen im Grünen oder an Stadträndern setzen Projektentwickler zunehmend auf den umweltschonenden Baustoff. Im urbanen Kontext allerdings steht der Holzbau erst am Anfang. Dennoch wachsen auch hier weltweit immer häufiger Holzgebäude in die Höhe. Oona Horx-Strathern, Trend- und Zukunftsforscherin sowie renommierte Wohnexpertin des Zukunftsinstituts in Wien, nennt diese Entwicklung „Age of Timber“ und schreibt dazu in ihrem jüngsten Home Report 2022: „Im Zuge des Holz-Booms wandern Wälder (…) zunehmend in unsere urbanen Umwelten. Für die Beliebtheit von Holz in Stadtlandschaften ist neben dem Umweltaspekt auch die im Gegensatz zu Stahl und Beton eher weiche Optik des Materials bedeutend. Holzgebäude können die Stadtlandschaft auflockern und bringen Natur in die Architektur.“

Dass Holz nun als Trendbaustoff in die Metropolen zurückkehrt, wird getrieben durch den Megatrend der Neo-Ökologie, also dem gesellschaftlichen Veränderungsprozess in Richtung eines ressourceneffizienten, nachhaltigen Wirtschaftens. Denn Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der sich dauerhaft positiv auf die Klimabilanz auswirkt. Zum einen, weil bei seiner Herstellung keine Energie zugeführt werden muss und damit kein CO2 produziert wird. Zum anderen, weil Holz nicht nur als heranwachsender Baum Kohlenstoff bindet und damit klimaentlastend wirkt, sondern auch im gefällten Zustand – und zwar zwischen 40 und 100 Jahre lang.

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19.04.2022

WAS KOSTET ES, DIE GRUNDSCHULD ZU LÖSCHEN?

Unscharfe Peron von hinten die auf einen Laptopbildschirm schaut

Es fallen in der Regel etwas über 0,2 Prozent der Summe der Grundschuld als Gebühr an. Davon erhalten das Grundbuchamt und das Notarbüro jeweils etwa die Hälfte. Ist also im Grundbuch eine Summe von 200.000 Euro vermerkt, fallen für das Löschen Kosten von rund 400 bis 500 Euro an. Ob es letztlich sinnvoll ist, eine Grundschuld löschen zu lassen, muss ein Immobilieneigentümer selbst entscheiden.

Einige Eigentümer empfinden es als Entlastung, wenn eine Grundschuld aus dem Grundbuch getilgt ist – zwingend notwendig ist es allerdings nicht. Tipp: Lassen Sie sich von der Bank immer eine Löschungsbewilligung ausstellen, wenn das Darlehen komplett getilgt worden ist. Das gilt auch, wenn die Eintragung nicht gelöscht werden soll. Bewahren Sie die Löschungsbewilligung gut auf. Verlieren Sie diese wichtige Unterlage, gehen die Kosten für die Wiederbeschaffung komplett zu Ihren Lasten.

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14.04.2022

GUTE GRÜNDE FÜR EINE EIGENTÜMERGRUNDSCHULD.

Delete-Taste auf Mac Tastatur

Solange jemand seine Immobilie nicht verkaufen will, gibt es gute Argumente, die gegen eine Löschung der Grundschuld sprechen. Lässt man eine Grundschuld stehen, wird sie nach Tilgungsende zur Eigentümergrundschuld. Dies ist interessant, da man sie erneut für zukünftige Finanzierungsvorhaben verwenden kann. Der Eigentümer kann die Grundschuld zum Beispiel nutzen, wenn er etwa später ein Darlehen für die Modernisierung aufnehmen will und dazu eine Sicherheit anbieten muss.

Die Bank oder Bausparkasse darf für die Ausstellung der Löschungsbewilligung keine Gebühren in Rechnung stellen (Bundesgerichtshof, Urteil vom 08.05.2012, Az.: XI ZR 61/11) – es sei denn, die Bank ist nicht siegelführend. Allerdings sind Eigentümer verpflichtet, die Kosten für den Notar und das Grundbuchamt zu tragen. Diese berechnen sich nach der Höhe der eingetragenen Grundschuld.

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05.04.2022

IST ES RATSAM, JETZT NOCH SCHNELL EINEN NEUEN GAS- ODER ÖLKESSEL ZU INSTALLIEREN, BEVOR DIE ERNEUERBARE-ENERGIEN-PFLICHT KOMMT?

schwarzer Hintergrund mit grellen gelben und blauen Streifen drauf, eine angezeichnete Bewegung

Das ist nicht nur aus Klimasicht, sondern auch wirtschaftlich betrachtet eine schlechte Idee, meinen Experten. Sie erwarten, dass fossile Brennstoffe künftig deutlich teurer werden. Dafür sorgt schon allein die CO2-Abgabe, die in den nächsten Jahren spürbar steigen wird. Dazu kommen die Verwerfungen an den Gasmärkten infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine. Auch die Bestrebungen der EU, Pipeline-Gas aus Russland durch teures Flüssiggas etwa aus den USA zu ersetzen, wird sich auf die Preise auswirken. Vor den stark steigenden Kosten für fossile Brennstoffe kann man sich nur mit erneuerbaren Energien schützen.

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01.04.2022

WAS PLANT DIE BUNDESREGIERUNG BEI NEUEN HEIZUNGEN?

schwarzer Hintergrund mit wirren orangen Fäden

Die Bundesregierung will von 2025 an nur noch neue Heizungen zulassen, die mit erneuerbaren Energien arbeiten. Was das für Hausbauer bedeutet, erfahren Sie in den nächsten Tagen hier bei uns auf Facebook.

Etwa 55 Prozent des Erdgases, das Deutschland heute verbraucht, stammen aus Russland. Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet deshalb an einem Maßnahmenpaket, das diese Abhängigkeit reduzieren soll. Diskutiert wird u.a. ein Verbot neuer Gasheizungen. Bereits im Koalitionsvertrag hatten sich SPD, Grüne und FDP darauf verständigt, vom 1. Januar 2025 in bestehenden Häusern und Neubauten an nur noch neue Heizungen zuzulassen, deren Energiebedarf zu mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird. Verankert werden könnte diese Pflicht etwa im Gebäudeenergiegesetz (GEG), das die Ampelkoalition ohnehin noch in diesem Jahr anpassen möchte. Für bereits bestehende Gas- und Ölheizungen sind dagegen keine neuen Vorgaben geplant. Allerdings gilt schon seit mehreren Jahren eine Altersgrenze für fossile Kessel: Sie müssen, von Ausnahmen abgesehen, außer Betrieb genommen werden, sobald sie die Dreißig-Jahre-Schwelle erreicht haben.

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